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Versickerungsgutachten – geohydrologischer Bericht

Als Ergänzung zum bestmöglichen Schutz Ihres Bauwerks, bieten sich neben der klassischen Baugrunduntersuchung weitere Möglichkeiten der Begutachtung.

Unser geotechnischer Bericht enthält bereits allgemeine Angaben zur Möglichkeit der Versickerung von Niederschlags- und Dränagewässern, oberflächennahe und / oder Tiefenversickerung (z. B. Mulden, Rigole, Schächte), er gibt jedoch nur überschlägige Durchlässigkeitsbeiwerte (kf-Wert) an. Dieser kann mittels eines gesonderten Versickerungsversuches genau gemessen und ausgewertet werden. Teilweise machen Behörden entsprechende Auflagen, welche einen Nachweis hierzu erfordern.

clayton lässt Sie nicht im Regen stehen! Wir helfen Ihnen einen allumfassenden Überblick über Ihr Grundstück zu erhalten.

Versickerung

Sofern Sie den Bau einer Versickerungsanlage (Sickerschacht, Mulde, Rigole, o. ä.) geplant haben, dimensionieren wir Ihnen anhand der ermittelten Daten gerne die Größe und das Volumen der benötigten Anlage gemäß DWA-Regelwerk A 138.

Die Meldungen über Hochwasserkatastrophen und steigende Grundwasserstände haben sich in den letzten Jahren stark gehäuft. Die zunehmende Versiegelung unserer Landschaft mit Asphalt und Beton ist daran nicht ganz unschuldig. Die Niederschläge, die nicht versickern können, landen in der Kanalisation und letztendlich in Bächen und Flüssen, verstärken dort das Hochwasser-Risiko und fehlen schließlich bei der Grundwasserneubildung.

Die Versickerungsfähigkeit des Bodens (Wasserdurchlässigkeitsbeiwert, kf-Wert) wird vor Ort durch Doppelring-Infiltrometermessungen bzw. Bohrlochversickerungsversuche oder in unserem Erdbaulabor bestimmt.

Ein Versickerungs- und Baugrundgutachten stellt die Untersuchungsergebnisse zusammen und gibt entsprechende Handlungsempfehlungen.

Die Versickerung von Regenwasser

Die natürliche Funktion des Bodens als Wasserspeicher und –filter geht bei zunehmender Versiegelung immer weiter verloren. Wenn Regenwasser von versiegelten, bebauten Flächen in die Kanalisation gelangt, hat das folgende Konsequenzen:

  • Vermischung von Regen- und Schmutzwasser
  • schneller Abfluss aus stark versiegelten Gebieten erhöht die Gefahr von Überschwemmungen
  • Überlastung der Kanalnetze bei starken Niederschlägen
  • dem natürlichen Wasserhaushalt fehlt das abgeflossene Regenwasser

Deshalb ist es sinnvoll Flächen, die nicht notwendigerweise versiegelt sein müssen, zu entsiegeln, so dass das Regenwasser versickern kann und dem natürlichen Wasserkreislauf zur Verfügung steht.

Niederschlagswasser, das von versiegelten Flächen abfließt, kann in vielen Fällen gezielt in den Boden versickert werden. Das Wasser wird dem Boden über Mulden, Schächte oder sogenannte Rohr-Rigolen zugeführt.

Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Versickerung nicht überall möglich ist. Um einen störungsfreien und ungefährdeten Betrieb einer Versickerungsanlage zu gewährleisten, sind vor der Planung und Realisierung Angaben zum Grundwasserflurabstand und der Durchlässigkeit des Bodens erforderlich.

Die Fachleute von clayton führen solche Bodenerkundungen nach dem neuesten Stand der Technik und aktuellen DIN-Vorgaben durch.

Gerne sagen wir auch Ihnen, welche Wasserverhältnisse auf Ihrem Grundstück zu erwarten sind und ob eine Versickerung wirksam durchführbar ist. Nutzen Sie hierfür unsere individuelle Angebotsanfrage.